Ausbildung und Praktikum
Pharmazeuten im Praktikum
Junge Apotheker auf ihrem Weg ins Berufsleben zu begleiten, ist uns ein wichtiges Anliegen. Dabei legen wir
besonders großen Wert auf eine an der Praxis orientierte und umfassende Wissensvermittlung. Wir freuen uns
sehr, dass unser Engagement auch von unseren Praktikanten positiv wahrgenommen wird.
PTA-Praktikanten
Aufgrund der großen Nachfrage bieten wir mittlerweile auch für PTAs Praktikumsplätze an. Sollten aktuell
keine Praktikums- oder Ausbildungsplätze ausgeschrieben sein, freuen wir uns über Ihre
Initiativbewerbung.
Übersicht einiger Praktikumsberichte
- Meine vierwöchige Famulatur in der Herz Apotheke im Lausitz Center
Hoyerswerda
Josefine Radtke, Pharmaziestudentin im 1. Semester an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg - Mein Praktikum – Juni 2017
Vivien Bruck, 8. Klasse Oberschule Lohsa - Meine erste Praktikumswoche in der Herz-Apotheke im
Lausitz-Center
Laura Hartmann, Abiturientin in der 11. Klasse im Berufsschulzentrum Konrad-Zuse Hoyerswerda - Meine zweite Praktikumswoche in der Herz-Apotheke im
Lausitz-Center
Laura Hartmann, Abiturientin in der 11. Klasse im Berufsschulzentrum Konrad-Zuse Hoyerswerda - Meine dritte Praktikumswoche in der Herz-Apotheke im
Lausitz-Center
Laura Hartmann, Abiturientin in der 11. Klasse im Berufsschulzentrum Konrad-Zuse Hoyerswerda - Meine Eindrücke zur ersten Famulatur-Woche in der Herz-Apotheke im
Lausitz-Center
Celine Domanja, Famulantin 1. Semester, Studiengang Pharmazie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg - Eindrücke von meiner zweiten Famulatur-Woche
Celine Domanja, Famulantin 1. Semester, Studiengang Pharmazie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg - Meine Eindrücke von der dritten Famulatur-Woche
Celine Domanja, Famulantin 1. Semester, Studiengang Pharmazie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg - Meine Eindrücke von der letzten Famulatur-Woche
Celine Domanja, Famulantin 1. Semester, Studiengang Pharmazie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg - Meine Erfahrungen und Eindrücke – August 2016
Jasmin Saeed, Famulantin Universität Erlangen
Meine vierwöchige Famulatur in der Herz Apotheke im Lausitz Center Hoyerswerda
Josefine Radtke, Pharmaziestudentin im 1. Semester an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Das Team der Herz Apotheke setzt sich aus engagierten Apothekern, PTAs, PKAs und Boten zusammen, durch deren Freundlichkeit und Offenheit ich mich bereits am ersten Tag willkommen gefühlt habe. Gleich zu Beginn wurde mir von Frau Soppa ein Stundenplan zugeteilt, auf dem für meine vierwöchige Famulatur mein gesamter Arbeitsablauf aufgeschlüsselt war. Ich war sehr überrascht, dass ich in wirklich alle Bereiche der Apotheke einen Einblick gewinnen würde.
Mein Arbeitstag begann jeden Tag um 7:30 Uhr mit dem Auffüllen der Proben unter den Kassen. Ab und zu war ich noch mit für das Auffüllen der Sichtwahl zuständig. In der Sichtwahl befinden sich alle Medikamente, die nicht verschreibungspflichtig sind, aber eine gewisse Beratung vom pharmazeutischen Personal erfordern. Danach war ich je nach Plan am häufigsten in der Freiwahl eingeteilt bei Frau Stoppel und habe die Regale aufgefüllt und Bestände geprüft, sowie neue Ware in die Regale einsortiert. Auch hier war es wichtig immer den Verfall zu prüfen. Einmal in der Woche durfte ich vormittags einen Boten begleiten. In meiner Zeit bin ich entweder mit Herrn Dressel oder Herr Knorn mitgefahren. Der Botendienst ist dafür da, um die Rezepte für die Patienten in den Pflegeheimen bei den Ärzten einzusammeln und Bestellungen an die Kunden auszuliefern.
Am Nachmittag war ich ein- bis zweimal die Woche in der Rezeptur eingeteilt, meist bei Frau Hilbig oder Frau Jasny. Im Labor war ich am liebsten, denn ich durfte Spagyriken, Salben, Cremes und Gele unter Aufsicht herstellen. Dabei war nicht nur die Herstellung des Produktes von großer Wichtigkeit, sondern auch das Dokumentieren, Etikettieren und Protokollieren. Durch das Arbeiten im Labor konnte ich mir bereits jetzt einige Arbeitstechniken aneignen, die ich für mein Studium noch gebrauchen werde.
Einmal pro Woche durfte ich mir die Fertigarzneimittelkontrolle mit ansehen. Dabei wurden Fertigarzneimittel stichprobenweise geprüft, ob die Charge auf der Verpackung mit der Blisterung in der Verpackung übereinstimmt, sowie der Verfall und ob allgemeine Beschädigungen zu erkennen waren. Des Weiteren wurde mit den Sinnen geprüft, ob das Medikament weitere Auffälligkeiten aufwies. Die Fertigarzneimittelkontrolle ist deshalb so wichtig, weil die Apotheke die letzte Instanz ist, bis das Medikament an den Kunden abverkauft wird. Über meine Unterstützung im Büro bei Frau Schneider wurde sich auch gefreut. Ich durfte einige Retouren bearbeiten und mich um die Online-Präsenz der Herz-Apotheke kümmern. Auf was ich mich außerdem jede Woche gefreut habe war, dass ich einen Nachmittag mit im Handverkauf stand und mir Beratungsgespräche anhörte. Ich wurde mit dem Abholungs- sowie Kassensystem vertraut gemacht und habe eine Menge neues gelernt. Ich hatte das Glück, dass ich bei einer Heimbegehung gemeinsam mit Frau Soppa dabei sein durfte. Dabei wurde überprüft, ob alle Medikamente den optimalen Lagerort haben und keine verfallenen Medikamente benutzt werden. Es handelt sich hier um einen Service der Apotheke für die Altenheime. Bei dieser Heimbegehung war von Seiten der Apotheke nichts zu bemängeln.
Durch das Praktikum wurde mir ebenso bewusst, wie breit das Aufgabenfeld in der Apotheke ist.
Von BTM-Vernichtung und Dokumentation, sowie FAM-Prüfung, bis hin zur Rezeptur und Heimversorgung, bei der ich auch mitwirken durfte, wurde mir alles gezeigt und erklärt.
Ein großes Dankeschön geht an Herrn Horler, sowie Frau Soppa und das ganze Team, die mir eine Famulatur ermöglichten und mir bei Fragen immer zur Seite standen.
Mein Praktikum – Juni 2017
Vivien Bruck, 8. Klasse Oberschule Lohsa
Mein erster Praktikumstag begann früh um 6:30 Uhr. Schon als ich zur Tür hereinkam, begegnete ich den netten, gut gelaunten Apothekenmitarbeitern. Als erstes zeigte mir Frau Hanso, welche Arbeiten morgens in der Freiwahl anstehen. Sie zeigte mir, dass Proben eingeräumt und die Regale gesäubert und aufgefüllt werden müssen.
Die Herz-Apotheke bietet ihren Praktikanten ein umfangreiches Angebot und gibt spannende Einblicke in die Vielseitigkeit der verschiedenen Arbeitsbereiche. Ich bekam für jeden Tag einen Stundenplan, der es mir ermöglichte, alle Bereiche kennenzulernen. Dazu zählen zum Beispiel Freiwahl, Warenlager, Rezeptur, Labor, Botentour. Die Mitarbeiter ließen mich überall mit anpacken und standen bei Fragen gern mit gutem Rat und einer konkreten Antwort zur Seite. Am besten haben mir die Rezeptur, die Freiwahl und die Botenlieferung gefallen. In der Rezeptur konnte ich erfahren, wie Cremes und Salben hergestellt und protokolliert werden.
Im Verkaufsraum (Offizin) hatte ich Gelegenheit zu sehen, was alles passiert, bevor sich die Apothekentür öffnet. Ich durfte mithelfen, die Kassentische vorzubereiten, die Regale zu säubern und nachzufüllen und den Müll zu entsorgen.
Auf den Liefertouren begleitete ich die netten Botenfahrer bei der Übergabe der Arzneimittel in verschiedenen Seniorenheimen und Rezeptabholung in Arztpraxen.
Mein Praktikum in der Herz-Apotheke hat mir viel Spaß gemacht, da es abwechslungsreich, informativ und spannend war. Man arbeitet in einer schönen Atmosphäre mit netten, hilfsbereiten Menschen, die immer ein Lächeln im Gesicht haben und einen von Anfang an als Mitglied des Teams aufnehmen.
Es hat mir sehr gut gefallen und ich würde am liebsten auch mein nächstes Praktikum in der Herz-Apotheke im Lausitzcenter absolvieren, da man dort Menschen mit Herz begegnet.
Ich bedanke mich herzlich beim Team für den schönen Aufenthalt.
Meine erste Praktikumswoche in der Herz-Apotheke im Lausitz-Center
Laura Hartmann, Abiturientin in der 11. Klasse im Berufsschulzentrum Konrad-Zuse Hoyerswerda
Ich begann meinen ersten Praktikumstag, am Montag, den 29.05.2017 um 9:00 Uhr in der Herz-Apotheke im Lausitz-Center. Frau Hilbig begrüßte mich und klärte mich zum Thema Gefahren und Arbeitsschutz in der Apotheke bei einem Rundgang auf. Da ich aber schon 14-tägig samstags in der Herz-Apotheke arbeite, war ich schon mit vielen Gegebenheiten vertraut. Ich bekam eine Woche vorher meinen Stundenplan mit den entsprechenden Ansprechpartnern. Dadurch fühlte ich mich sofort wohl und wusste gleich, an wen ich mich wenden konnte, falls ich Fragen habe. Mein Plan sah schon in der ersten Woche sehr abwechslungsreich aus. Ich bekam oft die Möglichkeit, in verschiedene Bereiche in der Apotheke reinzuschnuppern, z. B. die Freiwahl, das Warenlager, das Labor und den Botendienst. In den ersten Tagen war ich in der Rezeptur eingeteilt und durfte bei einer Spagyrik helfen. Dabei wird aus verschiedenen spagyrischen Essenzen (dies sind speziell aufbereitete pflanzliche Wirkstofflösungen) eine individuelle, auf den Kunden abgestimmte Rezeptur hergestellt. Eine Spagyrische Mischung kann auch aus mehr als 30 Bestandteilen zusammengesetzt sein.
Der Chef der Herz-Apotheke, Herr Horler, kam zu mir und sagte mir bei einem persönlichen Gespräch, dass ich mich bei Problemen oder Fragen jederzeit vertrauensvoll an ihn wenden kann. Auch das Arbeitsklima untereinander fand ich schon in der ersten Woche sehr schön und ich fühlte mich sofort aufgenommen. Wenn ich Fragen hatte, konnte ich mich auch jederzeit an die Kolleginnen wenden
Ich bin jetzt schon auf meine zweite Praktikumswoche gespannt und freue mich auf eine spannende und abwechslungsreiche Zeit.
Meine zweite Praktikumswoche in der Herz-Apotheke im Lausitz-Center
Laura Hartmann, Abiturientin in der 11. Klasse im Berufsschulzentrum Konrad-Zuse Hoyerswerda
Nun ist meine zweite Praktikumswoche um und wieder war sie sehr abwechslungsreich mit vielen neuen Erfahrungen.
Im Warenlager konnte ich mir in dieser Woche einen Überblick über die verschiedenen Arzneimittel verschaffen. Außerdem durfte ich beim Einlagern des Wareneingangs in den ROWA behilflich sein. Auch die Rezeptur stand wieder auf dem Programm. Bei der Herstellung einer spagyrischen Mischung war ich nun schon viel sicherer.
Besonders viel Spaß hat mir auch der Botendienst gemacht. Die Botenfahrer der Herz-Apotheke holen nach Absprache vormittags die Rezepte von zahlreichen Arztpraxen und Pflegeheimen aus Hoyerswerda und Umgebung. Noch am selben Tag werden die Rezepte in der Apotheke bearbeitet. Nachmittags erfolgt dann die Auslieferung an die Kunden. Bei meinem ersten Botendienst begleitete ich Herrn Voigt. Er begrüßte mich freundlich und erklärte mir dann den Ablauf der Tour. Unsere Fahrt ging in die Altstadt und nach Laubusch. Ein anderes Mal bin ich mit Herrn Knorn mitgefahren. Auch nahm mich sehr freundlich in Empfang und erklärte mir vorab den Tagesablauf. Er stellte mich bei den Schwestern immer mit: „Das ist Laura, unsere neue Praktikantin“ vor. Diesmal waren wir in der Hoyerswerdaer Neustadt unterwegs. Ich fühlte mich sofort bei den Boten sehr wohl und aufgehoben.
Ich habe das Gefühl die Zeit vergeht wie im Flug. Nächste Woche ist leider schon meine letzte Praktikumswoche. Ich bin aber trotzdem sehr gespannt, was wieder Neues, Interessantes auf mich wartet.
Meine dritte Praktikumswoche in der Herz-Apotheke im Lausitz-Center
Laura Hartmann, Abiturientin in der 11. Klasse im Berufsschulzentrum Konrad-Zuse Hoyerswerda
Inzwischen habe ich nun schon meine letzte Praktikumswoche hinter mir gelassen. Auch in dieser Zeit ist wieder viel passiert.
Zu Beginn stand für mich das Büro der Herz-Apotheke auf den Plan. Frau Hansch nahm mich mit und erklärte mir dann ausführlich, wie die direkten Bestellvorgänge ablaufen. Das war für mich völliges Neuland und fand es auch sehr spannend.
Ich durfte in meiner letzten Praktikumswoche auch auf eine Fortbildung mit Frau Rolle und Frau Hanso. Frau Rolle hielt für die Senioren des Pflegedienstes Nächstenliebe einen Vortrag über Tee als Arzneimittel. Ich hörte mir den Vortrag aufmerksam an und verteilte anschließend kleine Teeproben an die Teilnehmer. Die Veranstaltung fand großes Interesse bei allen und ich weiß jetzt wesentlich mehr über Tee und seine Inhaltsstoffe.
Auch der Botendienst war wieder sehr abwechslungsreich. Ich bin mit Herrn Knorn mitgefahren und mittlerweile kannten mich auch schon alle Schwestern. Die Botenfahrten machten mir sehr viel Spaß, besonders weil ich mich super mit Herrn Knorn verstand, und er hat mir auch immer alles erklärt, wenn ich Fragen hatte.
Ich bin sehr froh, dass ich mein Praktikum in der Herz-Apotheke im Lausitz-Center absolviert habe. Ich wurde sehr schnell in das Team mit aufgenommen und fühlte mich sofort wohl. Wenn ich Fragen hatte, konnte ich mich jederzeit an einen Mitarbeiter wenden. Ich konnte in allen Arbeitsbereichen zahlreiche Einblicke gewinnen.
Frau Soppa und Herr Horler haben mir gesagt, dass sie sich sehr freuen würden, wenn ich bald wieder komme. Mir wurde auch angeboten in den Sommerferien in der Apotheke zu arbeiten und darauf freue ich mich schon besonders.
Von mir aus hätte mein Praktikum noch eine ganze Weile gehen können.
Herzlichen Dank für die drei ereignis- und lehrreichen Wochen Praktikum an Herrn Horler und an das gesamte Apothekenteam!
Meine Eindrücke zur ersten Famulatur-Woche in der Herz-Apotheke im Lausitz-Center
Celine Domanja, Famulantin 1. Semester, Studiengang Pharmazie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Am Mittwoch, dem 08.02.2017, begann ich meine erste Famulatur in der Herz-Apotheke im Lausitz-Center Hoyerswerda.
Schon bei der Abgabe meiner Bewerbung merkte ich, dass ich im Team herzlich willkommen war. Dies bestätigte sich an meinem ersten Arbeitstag.
Frau Soppa nahm mich in Empfang, freute sich, dass ich da war und stellte mich allen meinen neuen Kolleginnen vor. Ich bekam einen Arbeitsplan, auf dem für meine 4-wöchige Famulatur-Zeit mein gesamter Arbeitsablauf aufgeschlüsselt war. Das sah schon mal sehr abwechslungsreich aus und machte mich neugierig!
Ich sah, dass ich mehrmals täglich die Möglichkeit bekam, verschiedene Bereiche in der Apotheke zu erleben, z. B das Lager, die Rezeptur, den Verkauf, das Labor, den ROWA und den Botendienst. Zudem bekam ich für jede Kategorie einen direkten Ansprechpartner im Arbeitsplan festgeschrieben. Dadurch fühlte ich mich von Anfang an nicht allein und hatte die Möglichkeit jederzeit Fragen zu stellen, sowie das Team besser kennenzulernen.
Nach einer arbeitsrechtlichen Belehrung erfolgte mit mir ein Rundgang durch die gesamte Apotheke. Ich wurde vertraut gemacht mit dem Arbeitsschutz, Gebrauch mit Chemikalien, Notfall und Brandschutz. In den ersten Tagen durfte ich in der Rezeptur sogar schon bei der Herstellung von einem Körperöl, einer Creme und einem Tee helfen, was mir viel Spaß bereitete. Beeindruckend war für mich die Arbeit mit dem ROWA (ein Gerät für das Medikamentenmanagement). Mit Anleitung und Kontrolle durfte ich den ROWA auch schon mal selbst bedienen.
Am zweiten Arbeitstag kam der Apotheker, Herr Horler zu mir und erkundigte sich nach meinem Befinden und nach meinen Wünschen. Zu diesem Zeitpunkt war ich beeindruckt und wunschlos glücklich.
Durch das angenehme Arbeitsklima fühlte ich mich in den ersten Tagen gut angenommen. Mit meinen anfänglichen Unsicherheiten und Fragen wurde ich nie allein gelassen und hatte immer die Möglichkeit, mich an ein hilfsbereites Teammitglied zu wenden.
Ich freue mich schon auf meine zweite Famulatur Woche.
Eindrücke von meiner zweiten Famulatur-Woche
Celine Domanja, Famulantin 1. Semester, Studiengang Pharmazie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Die Zeit vergeht wie im Flug und schon liegt meine zweite Famulatur-Woche hinter mir. Auch diese Woche bereitete mir die Arbeit viel Spaß und ich konnte weitere Einblicke in den Apothekenalltag gewinnen.
Frau Richter nahm mich mit zu sich an die Kasse und erklärte mir fachkundig das Kassensystem. Somit konnte ich mir einen groben Überblick über die vielen abgespeicherten Medikamente und deren Wirkungsweise machen.
An der Freiwahl-Kasse durfte ich dann unter Aufsicht alles verkaufen, was nicht rezeptpflichtig ist. Das war eine gute Gelegenheit sich im Kontakt mit den Kunden zu üben.
Die verkauften Sachen mussten natürlich auch wieder in der Offizin (Apothekenraum) nachgefüllt werden. Dadurch konnte ich mir einen guten Überblick über das Warenlager und das riesige Sortiment der Apotheke verschaffen. Auch diese Woche konnte ich wieder in der Rezeptur dabei sein. Ein ganz neuer Bereich war für mich diesmal die Spagyrik. Dabei wurde aus spagyrischen Essenzen (das sind speziell aufbereitete, pflanzliche Wirkstoffe) eine Mischung hergestellt. Diese kann auch aus über 50 Bestandteilen zusammengesetzt sein, was ich sehr interessant fand. Sehr faszinierend fand ich die Herstellung eines eutektischen Gemisches. Dabei werden zwei kristalline Substanzen so lange miteinander verrieben, bis eine Verflüssigung entstand. Diese flüssige Konsistenz nutzen wir dann zur Herstellung eines Schmerzgels. Auch das NIR-Spektrometer (ein Gerät, welches mit Infrarotstrahlen funktioniert) bekam ich erklärt und ich durfte bei der Vorführung zusehen. Dieses Gerät dient zum Nachweis von speziellen Arzneistoffen.
Das Team war stets freundlich, versuchte mir alle Fragen zu beantworten und war auch für einen Spaß zu haben. Ich fühle mich sehr wohl und merke, dass mir die Arbeit trotz zeitigem Aufstehen und vielem Laufen, sehr viel Spaß macht, abwechslungsreich bleibt und nie langweilig wird. Ich bin gespannt, was ich alles in der dritten Famulatur-Woche lernen und entdecken werde
Meine Eindrücke von der dritten Famulatur-Woche
Celine Domanja, Famulantin 1. Semester, Studiengang Pharmazie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Mittlerweile habe ich mich super in das Team und den Apothekenalltag eingelebt. Ich kann einige Aufgaben schon komplett selbständig erledigen, wie z. B. Regale mit den Waren auffüllen, Theken für den neuen Verkaufstag vorbereiten oder Medikamente in den Rowa einlagern.
Diese Woche war es für mich ein besonderes Erlebnis beim Botendienst mitzufahren. Herr Knorn nahm mich freundlich in Empfang und erklärte mir zu Beginn den Tagesablauf.
Vormittags werden von den Boten der Herz-Apotheke die Rezepte in den zahlreichen Pflegeheimen, Arztpraxen, der Diakonie oder dem Krankenhaus in Hoyerswerda und Umgebung eingesammelt. Anschließend in der Apotheke bearbeitet und noch am selben Tag nachmittags die Medikamente zugestellt. Ich fühlte mich bei Herrn Knorn gut aufgehoben.
Er stellte mich allen Leuten vor: „Das ist Celine, unsere neue Praktikantin“ und zeigte mir sogar das riesige Warenlager der Apotheke. Mir hat dieser Tag sehr viel Spaß gemacht, zumal ich nicht wusste, wie viele Pflegeheime es in Hoyerswerda gibt und wie der Botendienst überhaupt arbeitet. Auch eine kleine Herausforderung konnte ich diese Woche meistern.
Das erste Mal allein an der Freiwahl-Kasse zu verkaufen. Auf diese zwei Tage wurde ich gut vorbereitet. Für Fragen stand immer eine zweite Kollegin neben mir. Und als ich dann allein verkaufen durfte, hatte ich kaum Schwierigkeiten und konnte die Kunden gut bedienen. Mich hat es stolz gemacht, dass mir dies schon nach so kurzer Zeit zugetraut wurde. Auch Herr Horler kam häufig und erkundigte sich nach meinem Tagesablauf und wie mir das Praktikum gefällt. Und ich muss sagen, es macht mir durch den abwechslungsreichen Tagesablauf noch genauso viel Spaß wie am Anfang.
Am Rosenmontag gab Herr Horler für das gesamte Team Pfannenkuchen aus, was ich sehr schön fand.
Ich merke, dass ich in so kurzer Zeit schon viele Erfahrungen gesammelt habe und mein bisheriges theoretisches Wissen von der Uni anwenden und vertiefen kann.
Da mir das Praktikum so viel Spaß macht und ich jeden Tag gern in die Apotheke gehe, vergeht die Zeit leider viel zu schnell. Ich bin gespannt, was ich in der nächsten Woche noch alles erleben und entdecken darf!
Meine Eindrücke von der letzten Famulatur-Woche
Celine Domanja, Famulantin 1. Semester, Studiengang Pharmazie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Meine Zeit in der Herz-Apotheke neigt sich dem Ende entgegen. Doch ich durfte eine schöne letzte Famulatur-Woche erleben.
Frau Hansch nahm mich mit ins Büro der Apotheke und erklärte mir fachkundig alles über den Bestellvorgang von Waren. Das war für mich eine ganz neue Seite des Apotheken-Alltags und ich konnte nun auch in diesem Bereich zahlreiche Eindrücke gewinnen.
Auch den Botendienst durfte ich diese Woche noch einmal begleiten. Diesmal ging es in die Altstadt von Hoyerswerda, dann nach Wittichenau, Lauta und Laubusch. Also eine ganz neue Route.
Es hat mir viel Spaß gemacht, unter anderem auch, weil ich mich so gut mit Herrn Voigt verstanden habe und er sich viel Zeit genommen hat, mir alles zu erklären.
Sehr schön fand ich, dass auch der Frauentag ein klein wenig in der Apotheke gefeiert wurde! Herr Horler hatte für jede Frau eine Rose und für das gesamte Team Pralinen bereitgestellt. Eine tolle Aufmerksamkeit.
Die 4 Wochen Famulatur sind leider viel zu schnell vergangen. Ich kann mit guten Gewissen sagen, dass ich mir die richtige Apotheke für meine 1.Famulatur gewählt habe! Ich bin jeden Tag gern zur Arbeit gegangen, weil ich wusste, dass es jeden Tag viele neue Sachen zu entdecken gibt.
Am schönsten fand ich, so schnell ins Team aufgenommen zu werden. Ich hatte stets das Gefühl, helfen zu können und nicht überflüssig zu sein. Um im Kontakt mit der Apotheke zu bleiben, sind wir mit Herrn Horler und Frau Soppa so verblieben, dass ich auch in den Semester-Ferien arbeiten kommen darf und sehr gern meinen 2. Famulatur-Teil in der Herz-Apotheke absolvieren kann. Darauf freue ich mich.
Vielen Dank für die schöne und lehrreiche Zeit an Herrn Horler und das gesamte Apothekenteam
Meine Erfahrungen und Eindrücke – August 2016
Jasmin Saeed, Famulantin Universität Erlangen
Vom 2. bis 27.08.2016 absolvierte ich meine Famulatur in der Herz-Apotheke Hoyerswerda.
Start war täglich 6:00 Uhr morgens. Planmäßig wurde ich in verschiedenen Arbeitsbereichen des Apothekenbetriebs eingeteilt. Zuerst musste die neue Ware aus der Nachtlieferung im ROWA deponiert werden. In diesem vollautomatischen Lagersystem werden die Medikamente aufbewahrt und später reicht ein Mausklick, um ein gewünschtes Arzneimittel vom Lagerort in den Verkaufsbereich zu transportieren.
Gleich nach Fertigstellung des Wareneingangs ging es in die Offizin, denn auch die Freiwahl sollte lückenlos aufgefüllt werden. Hier durfte ich auch schon meine ersten Kunden bedienen, was für mich sehr spannend war.
Der Vormittag verging wie im Fluge und nach meiner Mittagspause konnte ich meinen Kollegen im Handverkauf bei der Kundenberatung zuschauen.
Ab 13:30 Uhr wurde ich für das Labor eingeteilt. Dort arbeitete ich am liebsten. Das Herstellen von Salben, Tees und pflanzlichen Zubereitungen (Spagyrischen Mischungen) fand ich hoch interessant.
In den vier Wochen aktiv in der Apotheke lernte ich viel Neues und Informatives dazu und hoffe, dass ich dieses Wissen gewinnbringend in meinem weiteren Studium anwenden kann.
Alle Kolleginnen und Kollegen waren sehr kompetent und freundlich.